Anton Ulrich Herzog zu Braunschweig und Lüneburg
Rolf Tarot, Hans H. Krummacher (Hrsg.)



Werke. Historisch kritische Ausgabe / Die Römische Octavia



Erster Band, Fünfter Teil. Transkription der frühesten Fassung und einer später eingefügten Erzählung

Werke. Historisch kritische Ausgabe / Die Römische Octavia
  • 978-3-7772-0006-4
  • 9783777200064
  • Anton Ulrich Herzog zu Braunschweig und Lüneburg
  • Rolf Tarot, Hans H. Krummacher
  • Maria Munding, Julie Boghardt, Anett Lütteken
  • Erster Band, Fünfter Teil. Transkription der frühesten Fassung und einer später eingefügten Erzählung
  • Bibliothek des literarischen Vereins in Stuttgart (BLVS)
  • 323
  • VI, 272
  • 2000
  • Kartoniert
  • 23,0 x 14,0 cm
  • (243-514)
  • Anton Hiersemann Verlag


  • Nach dem Erscheinen der jeweils ersten drei Teilbände der Bände I (1993) und III (1997) nach der letzten Druckfassung des Werkes, Braunschweig 1712 ff., kann nun der sogenannte Apparatband zu Band I der "Römischen Octavia" vorgelegt werden, wiederum bestehend aus drei Teilbänden, von denen der hier angezeigte der zweite ist. Mit ihm beginnt die Edition eines Textes, der hier zum ersten Male der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Es handelt sich um Anton Ulrichs endgültige Niederschrift vor dem Druck der ersten Fassung der Octavia. Sie ist in einer Reihe von Handschriftenbänden der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel überliefert. Von diesen Autographen wurde wohl jeweils eine Abschrift an Sigmund von Birken nach Nürnberg geschickt, der, wie schon beim ersten Roman "Die Durchleuchtige Syrerinn Aramena", erneut von Anton Ulrich als Redaktor des endgültigen Textes bestimmt worden war. Birken hatte diese handschriftliche Fassung redigiert - bis zu einem gewissen Grad in Verbindung mit Anton Ulrichs Sekretär Christian Flemmer - und die Drucklegung in Nürnberg überwacht. Die von ihm hergestellte Druckvorlage ist verloren.Mit dem jetzt vorgelegten Text besteht erstmals die Möglichkeit, die (ursprüngliche) Fassung des Autors mit der seines Redaktors zu vergleichen und die Entwicklungsgeschichte des Werkes beinahe "ab ovo" zu verfolgen - eine für das 17. Jahrhundert einzigartige Chance, da im allgemeinen Manuskripte zu literarischen Werken dieser Epoche nicht überliefert sind. Um diesen Vergleich in zureichender Weise zu ermöglichen, war es nötig, auch alle Änderungen, die der Autor selbst bei der Niederschrift vorgenommen hat, zu berücksichtigen. Da es sich dabei nur in geringem Umfang um kompliziertere Änderungen handelt, erwies sich die Form einer durchgehenden Transkription des Textes (mit wenigen diakritischen Zeichen) als die beste Darsellungsform, die überdies vom Leser - im Vergleich zu vielen Apparatbänden anderer historisch-kritischer Ausgaben - verhältnismäßig leicht zu benutzen ist. Die Apparatbände können und sollen kein Faksimile-Ersatz sein. Sie bilden vielmehr zusammen mit den in den Textbänden mitgeteilten Druckvarianten den Gesamtapparat zur Neuedition der gedruckten Ausgabe von 1712.
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