Theodoros Prodromos
Peter Wirth (Hrsg.)



Rhodanthe und Dosikles



Rhodanthe und Dosikles
  • 978-3-7772-9612-8
  • Karl Plepelits
  • 9783777296128
  • Theodoros Prodromos
  • Peter Wirth
  • Karl Plepelits
  • Bibliothek der griechischen Literatur (BGL)
  • 42
  • VIII, 182
  • 1996
  • Leinen
  • 23,5 x 15,5 cm
  • Anton Hiersemann Verlag


  • Der byzantinische Literat Theodoros Prodromos (12. Jahrhundert) war ein ungewöhnlich fruchtbarer und vielseitiger Dichter. Die unter seinem Namen überlieferte Erzählung Rhodanthe und Dosikles ist nach heutigem Wissensstand der älteste Versroman in griechischer Sprache. Er hat damit eine Entwicklung zum Abschluss gebracht, die in ihrem Ansatz bereits auf die römische Kaiserzeit zurückgeht. Denn natürlich steht Theodoros Prodromos in der Tradition des antiken Romans, der zu seiner Zeit eine erste Renaissance erlebte. (Eine zweite erfuhr er im 16. Jahrhundert, als er im Westen den europäischen Roman begründete.)Rhodanthe und Dosikles ist ein spannender, durch eine nachgerade virtuose Handlungsführung charakterisierter Liebesroman: zwei junge Leute verlieben sich unsterblich ineinander, und da das Mädchen bereits einem anderen versprochen ist, entführt sie der Held und flieht mit ihr aus der Heimat. Doch auf der Flucht fallen sie räuberischen Barbaren in die Hände, und als diese von einem anderen Barbarenvolk in einer Seeschlacht besiegt werden, werden sie sogar voneinander getrennt. Erst nach vielen Leiden und Abenteuern finden sie wieder zusammen und erleben eine vielbejubelte Rückkehr in ihre Heimatstadt und eine ebenso triumphale Hochzeit.Die hier vorgelegte Übersetzung, die diesen Roman erstmals deutschsprachigem Publikum zugänglich macht - überhaupt ist er bisher lediglich ins Lateinische und Französische übersetzt worden, und die letzte Übersetzung ist bereits 1823 erschienen -, beruht auf einer sehr sorgfältig erarbeiteten Textgrundlage. Über textkritische Probleme sowie biographische, literarhistorische und verschiedene Einzelfragen handelt eine ausführliche Einleitung. Der Erleichterung des Textverständnisses und der Erhellung der Arbeitsweise des Dichters dient ein wissenschaftlicher Kommentar. Ein detailliertes Register beschließt den Band.
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