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Georg Heinrich Pertz u.a. (Hrsg.) Annales, chronica et historiae aevi Carolini et Saxonici Annales, chronica et historiae aevi Carolini et Saxonici
Reihe: Monumenta Germaniae Historica
Unterreihe: Scriptores in Folio
Band-Nr.-Unterreihe: 4
ISBN: 978-3-7772-6308-3
Nachdruck 1982 Dieser vierte Band bringt Nachträge zur karolingischen und sächsischen Zeit. Das Interessanteste sind die beiden Carrnina der Nonne Hrosvitha von Gandersheim über die Anfänge ihres Klosters und über die Taten Ottos I. (von 919-968). Auf Grund von Mitteilungen aus der königlichen Familie selbst und im Auftrag ihrer Äbtissin. einer Nichte Ottos I., schildert sie in gebundener Sprache die Kämpfe des Kaisers und seine Werbung um Adelheid. Neben Widukind tritt sie gleichzeitig als erste Frau, die deutsche Geschichte schrieb.Daneben treten, immer ergebnisreicher, die Biographien der Fürsten und Kirchenherren, der Hauptinhalt dieses Bandes. Kulturgeschichtlich von größtem Wert ist die Vita Brunonis, des Bruders Ottos I. (+ 965) von Fluotger. Er malt das geistige Leben seiner Zeit, wenn er das Bildungsstreben dieses Kölner Erzbischofs und Herzogs von Lothringen schildert. Als ein Förderer der geistigen und technischen Wissenschaften, ein großer Bauherr und Pfleger der überlieferten Schriften erscheint Bernvard von Hildesheim (993-1022) in der fesselnd geschriebenen Vita des Thangmar, wenn auch der Streit um Gandersheim im Mittelpunkt der Erzählung steht. Die Missionstätigkeit dieser Zeiten ist beeinflußt vom hl. Adalbert, der, selbst Slawe, Bischof von Prag geworden ist. Er starb 997 als Märtyrer im Lande der Preußen bei Danzig. Auf Wunsch Ottos III. schrieb Johannes Canaparius in Rom seine Vita, Bruno von Querfurt setzte sie fort. Die Vita des Gerhardi gilt dem streitbaren Bischof Ulrich von Augsburg, der durch seinen Kampf gegen die Ungarn (.Schlacht am Lechfeld 955) berühmt wurde. Wichtig sind auch die Biographien Burchards von Worms und Wolfgangs von Regensburg. Nach Reichenau ffihrt das Carmen Gurchardi, nach Frankreich die Vitae des Gerhard von Toulon und Maiblus von Cluny. Von Heinrich II. gibt es Anfänge einer Biographie von Adalbert von Bamberg. von Wenceslaus von Böhmen von Gumbold aus Mantua. Zum erstenmal treten auch Biographien von Frauen auf! Das Leben der Klausnerin Wiborad bietet Nachrichten über den Hunneneinfall, der hl. Verena wird gedacht, eine erbauliche Lebensbeschreibung erhält Heinrichs I. Gemahlin Mathilde (+ 968). Auch Kaiser Heinrichs II. Gemahlin, Kunigunde, der Stifterin von Bamberg, ist eine kurze Biographie gewidmet.

260,00 €*
Annales et chronica aevi Salici Reihe: Monumenta Germaniae Historica
Unterreihe: Scriptores in Folio
Band-Nr.-Unterreihe: 5
ISBN: 978-3-7772-6309-0
Es beginnen nunmehr die Quellen zur salischen Zeit. Mit den Frankenkaisern, von Konrad II. (1024) bis Heinrich V. (1125) setzt der Abstieg ein: Kämpfe um den Thron, Stammeskriege durchtoben das Reich, in Cluny beginnt die Reformation der Kirche, der Streit mit dem Papst und den Bischöfen behindert die kulturelle Entwicklung des Reiches, die Frage der Investitur wird immer brennender. Gestützt auf den niederen Adel und die Geistlichkeit hält sich das Kaisertum gegen Fürsten und Kirchenherren, aber die Säulen der monarchischen Gewalt wanken. In zwei Lager zerfällt das Reich: hier Frankenkaiser, dort Cluny und Rom, hier Heinrich IV., dort Gregor Vll. Die Geschichtsschreibung wird parteiisch und neigt, da sie von Klerikern angefertigt wurde, meist zu päpstlicher Stellungnahme. Im Südwesten entsteht eine ausgebreitete Historiographie. Aus einer nicht erhaltenen schwäbischen Weltchronik schöpfte Hermann der Lahme von Reichenau im Chronicon bis 1054, das Berthold bis 1080 fortsetzte und Bernold von St. Blasien bis 1100 erweiterte. Sie alle standen auf päpstlicher Seite, während die Ottobeuerner Annalen kaiserlich gesinnt waren. An Berühmtheit und an Gehässigkeit gegen den Kaiser übertraf alles Lambert von Hersfeld in seinen Annalen zweiter Teil von 1040-1077. Er ist ein Freund des Gegenkönigs Rudolf. Die Entwicklung bis zum Canossagang erzählt er ausführlich, stets haßerfüllt gegen Heinrich IV. Trotzdem sind seine Jahrbücher das bekannteste Annalenwerk der fränkischen Zeit und geben für die siebziger Jahre ein vorzügliches Bild von der Stimmung der weiteren Volkskreise. Ebenso wie Lambert nimmt Bruno von Merseburg im Liber de bello Saxonico Stellung gegen den Kaiser. Wegen der Einschaltung von Aktenstücken und Urkunden ist das Buch, das die Jahre 1073-1081 umfaßt, besonders wichtig, im übrigen ist es, vom sächsischen Standpunkt gesehen, ebenfalls tendenziös und ungerecht. Die Chronik des Marianus Scottus, eines Mönches, der von Schottland nach Fulda und Mainz wanderte, ist für die letzten Jahrzehnte bis 1082 von Wert.

260,00 €*
Chronica et annales aevi Salici Reihe: Monumenta Germaniae Historica
Unterreihe: Scriptores in Folio
Band-Nr.-Unterreihe: 6
ISBN: 978-3-7772-6310-6
Dieser Band führt die Geschichte weiter von Heinrich IV. zu seinem Sohn und von da zu Lothar von Supplinburg, dem Sachsenkaiser. Noch einmal greift die Würzburger Chronik zurück auf Heinrich III. und die Anfänge des IV. Dann setzt die Weltchronik Ekkehards von Aura (bis 1125) ein, deren älteren Teil bis 1101 man ebenso dem Mönch Frutolf von Bamberg zugewiesen hat. Diese Chronik bot ihren Stoff in so bequemer Bearbeitung. daß sie immer wieder im Mittelalter benutzt wurde. Wegen ihres gleichzeitigen annalistischen Teils gehört sie heute noch zu den bedeutendsten Quellen für die spätere Zeit Heinrichs IV. und die Heinrichs V. Frutolf ist milder, Ekkehard macht Heinrich IV. zum Bösewicht und steht auf seines Sohnes Seite, so lange dieser sich papstfreundlich erweist. Das Buch ist eines der besten Annalenwerke aus der Zeit Heinrichs V. Sigebert von Gembloux' Chronik, mit ihren vielen Fortsetzungen in Frankreich, zeichnet die Benützung guter Quellen aus. Über Lothars Regierung berichten bis 1137 die Erfurter Annalen. Das bedeutendste Geschichtswerk für seine Zeit sind die Jahrbücher des Annalista Saxo von 74I-1139. Hier wird Lothar gefeiert als Beseitiger des Schismas und Freund des rechten Papstes. Den Sieg über die Böhmen, die Erfolge auf dem Zug nach Italien bewundert der Annalist, er preist den "Vater des Vaterlandes" und auch seinen Schwiegersohn Heinrich den Stolzen, Herzog von Bayern und Sachsen. Die Wahl Konrads III. zum Kaiser läßt ihn verstummen.

260,00 €*
Chronica et gesta aevi Salici Reihe: Monumenta Germaniae Historica
Unterreihe: Scriptores in Folio
Band-Nr.-Unterreihe: 7
ISBN: 978-3-7772-6311-3
Eine gutunterrichtete italienische Chronik aus Venedig von Johannes Diaconus bis 1008 greift nochmals in die Ottonenzeit zurück. Das Chronicon Novaliciense von 726-1050, d. i. die Chronik des Klosters Novalese im Tal von Susa ist wichtig für die Geschichte der Grafen von Turin. Merkwürdig für die Literaturgeschichte sind die hier enthaltenen Reste von Sagen aus der letzten Langobarden- und Karolingerzeit, sowie die Fragmente aus dem Lied von Walther und Hildegund. Dann bringt der Band eine Reihe von Quellen mehr lokalen Charakters, Bistumsannalen aus Frankreich und Deutschland und Biographien von Kirchenfürsten. Über die Geschichte des Bistums Cambray berichten die Gesta pontificum Camaracensium von 1051-1191, des Bistums Lüttich die Gesta Herigeri et Anselmi. Für Deutschland sind die Chroniken von Eichstädt und Hildesheim bemerkenswert. Ganz hervorragend aber sind die Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum des Adam von Bremen, des Vertrauten des Erzbischofs Adalbert. Sie schöpfen aus besten, stets zitierten Quellen. Mit einer Beschreibung Sachsens beginnend, schildern sie Gründung und Schicksale des neuen Erzbistums. Das Werk ist zugleich eine Geschichte der nordischen Staaten. Das vierte Buch gibt eine genaue Beschreibung der nördlichen Inseln und der Küste des baltischen Meeres. Hier wird Material geboten zur Kenntnis der Beschaffenheit und Kultur des Landes, des Glaubens der Einwohner, über den Handelsverkehr von Konstantinopel durch Rußland nach dem Norden. Man hat deshalb Adam als den ersten deutschen Geographen gefeiert.

260,00 €*
Chronica et gesta aevi Salici Reihe: Monumenta Germaniae Historica
Unterreihe: Scriptores in Folio
Band-Nr.-Unterreihe: 8
ISBN: 978-3-7772-6312-0
Dieser Band enthält zur salischen Geschichte weitere, meist lokal orientierte Beiträge aus Italien, Frankreich und Belgien. Von großer Bedeutung für die Verfassungsgeschichte und die städtische Entwicklung, sowie für die Politik Gregors VII. gegen die Lombardei sind die Historiae der Mailänder Arnulf und Landulf, die Gegner des Papstes waren. Aus dem Trierischen Sagenkreis entwickelt sich in jener Zeit eine Bistumsgeschichte von Wert, die Gesta Treverorum, mit Fortsetzungen bis zum i2.Jahrhundert, durchsetzt mit Heiligenlegenden und den Biographien der Erzbischöfe Godefrid und Adalbero. Dieser, 1131-1152 Erzbischof von Trier liebte, anders wie Norbert von Magdeburg gesinnt, den Glanz und die Gastereien, war aber ein energischer und kluger Fürst und Kirchenherr. Balderichs Biographie schildert seinen ausschlaggebenden Einfluß bei der Wahl Konrads, damit in die Geschichte der Stauferzeit überleitend. Robert von Deutz gibt die Geschichte des Klosters St. Lorenz zu Lüttich. Hugo von Flavigny bei Autun begann 1096 mit einer Weltchronik, die er bis 1102 fortführte. Sie enthält viel Wichtiges zur Geschichte Lothringens, umschließt ganze Biographien und enthält verlorengegangene Akten. - Unter den belgischen Klosterchronisten steht als der bedeutendste Sigebert von Gembloux. Er widmet dem Gründer seines Klosters, Wicbert (+ 962) eine Biographie, beschreibt die feierliche Erhebung seiner Gebeine und erzählt von den Wundern. die Wicbert vollbrachte. Die Geschichte der Äbte seines Klosters, die andere bis 1197 fortgesetzt haben, verfolgt er bis 1050.

260,00 €*
Adolf Hofmeister u.a. (Hrsg.) Supplementa tomorum I–XV Supplementa tomorum I-XV
Reihe: Monumenta Germaniae Historica
Heft-Nr.: 2
Unterreihe: Scriptores in Folio
Band-Nr.-Unterreihe: 30
ISBN: 978-3-7772-6336-6
Nachdruck 1976Dieser Band bringt die letzten Ergänzungen und einige Neubearbeitungen zu den vorausgegangenen Bänden. Die Redaktion dieses Bandes, dessen Druck im März 1924 begonnen wurde, hat Harry Bresslau übernommen. Um den seinerzeitigen Subskribenten die Nachbeschaffung zu erleichtern, wurde der Band in drei Faszikeln ausgegeben. Der erste Faszikel enthält auf 231 Textseiten 25 verschiedene Urkunden, die meist von Bresslau, Baethgen und Hofmeister bearbeitet sind. Die einzelnen Abteilungen dieses ersten Faszikels haben folgende Titel:1. Annales ex annalibus Juvavensibus antiquis excerpti.2. Annalium Ratisponensium supplementum.3. Annales Magdeburgenses brevissimi.4. Series regum et imperatorum S.Matthiae Treverensis.5. Series regum Alsatiensis.6. Notitia S. Petri Wormatiensis.7. Notitia de conventu Hattonis archiep. Moguntini et Herivei archiep. Remensis.8. Notae Aschaffenburgenses.9. Notitia ordinationis Frisingensis.10. Notae ecclesiae maioris Hildesheimensis.11. Notae Prumienses.12. Dedicationes ecclesiarum Germaniae et Galliae.13. Vita Lebuini antiqua.14. Vita Philippi presb. Cellensis.15. Idonis presb. hist. translationis S. Liborii.16. Translationis sanctorum Wandregisili et Ansberti quae supersunt.17. Fundatio ecclesiae S. Nicolai Leodiensis.18. Translationis et inventionis sancti Dionysii Ratisponensis historia antiquior.19. Vita Lietberti ep. Cameracensis auct. Rodulfo mon. S. Sepulcri Cameracensis.20. Vita Bennonis II. ep. Osnabrugensis auctore Nortberto abbate Iburgensi.21. Hecelini monachi translatio et miracula sancti Clementis.22. Sigebotonis vita Paulinae.23. Fundatio ecclesiae Hildensemensis.24. Vita Lamberti praepositi monasterii Novi operis propo Hallam Saxoniae.25. Translatio sancti Alexandri in monasterium Hallense.Der zweite Faszikel (1929) enthält auf 369 Textseiten folgende 15 Urkunden.1. Chronica Mon. S. Michael. Clusini, hrg. v. G. Schwartz u. E. Abegg.2. Notitia dedicat. ecclesiae S. Salvatoris in monte Amiata, hrg. v. P. E. Schramm.3. Notae de Mathilda comitissa, hrg. v. P. E. Schramm.4. Translatio episc. Iuvenalis et Casii episc. Narn. Lucam, hrg. v. A. Hofmeister.5. Translatio et miracula sanct. Senesii et Theopontii, hrg. v. P. E. Schramm.6. Miracula S. Columbani, hrg. v. H. Bresslau.7. Sermo de virtute et transitu S. Constantii, hrg. v. A. Hofmeister.8. Vita et mirac. S. Bononii abb. Locediensis, hrg. v. G. Schwartz u. A. Hofmeister.9. De Gallica P. Damiani profectione, hrg. v. G. Schwartz u. A. Hofmeister.10. Vita S. Arialdi auct. Andrea abb. Strumensi, hrg. v. F. Baethgen.11. Vita S. Johannis Gualberti, hrg. v. F. Baethgen.12. Dialogi de miraculis S. Benedicti auct. Desiderio abb. Casinense, hrg. v. G. Schwartz u. A. Hofmeister.13. Vita metrica S. Anselmi Lucensis ep. auct. Rangerio Luc., hrg. v. E. Sackur, G. Schwartz u. B. Schmeidler.14. Relatio aedif. eccl. cath. Mutinensis et translat. S. Geminiani, hrg. v. H. Bresslau.15. Vitae S. Bernardi episc. Parmensis, hrg. v. P. E. Schramm.

260,00 €*
Dorothee Gall, Frank R. Hausmann, Rainer Jakobi, Thomas Klein, Wolfgang Maaz, Fritz Wagner, Clemens Zintzen (Hrsg.) Mittellateinisches Jahrbuch Register der Bände 1 bis 40
Reihe: Mittellateinisches Jahrbuch
ISBN: 978-3-7772-0619-6
Unter Mitwirkung von Julia Fischell und Johannes Staub bearbeitet und herausgegeben von Dorothee Gall

139,00 €*
Mittellateinisches Jahrbuch Internationale Zeitschrift für Mediävistik und Humanismusforschung | Register der Bände 41 bis 50
Reihe: Mittellateinisches Jahrbuch
ISBN: 978-3-7772-1617-1
Im vorliegenden Registerband des Mittellateinischen Jahrbuchs wurden die Aufsätze und Rezensionen der Jahrgänge 41 bis 50 erschlossen, das heißt der Jahre 2006 bis 2015. Es besteht aus den folgenden Teilen: - einem Namen- und Sachregister - einem alphabetischen Register der Aufsätze, geordnet nach ihren Verfassern - einem Register der Rezensionen, geordnet nach den Autoren der besprochenen Werke - einem Register der erwähnten Handschriften

118,00 €*
Dorothee Gall, Frank R. Hausmann, Rainer Jakobi, Thomas Klein, Wolfgang Maaz, Fritz Wagner, Clemens Zintzen, Stephan Füssel (Hrsg.) Mittellateinisches Jahrbuch. Internationale Zeitschrift für Mediävistik und Humanismusforschung 1. Halbband, 2. Heft
Reihe: Mittellateinisches Jahrbuch. Internationale Zeitschrift für Mediävistik und Humanismusforschung
ISBN: 978-3-7772-0325-6
Internationale Zeitschrift für Mediävistik und Humanismusforschung International Journal of Medieval and Humanistic Studies Revue internationale des e´tudes du moyen age et de l´humanisme Rivista internazionale di studi medievali e umanistici Das von Professor Dr. Karl Langosch (EUR ) 1964 an der Universität Köln begründete Periodikum hat sich im Laufe seines Erscheinens zu einem bedeutenden Publikationsorgan der mediävistischen Forschung entwickelt. Von Band 15 (1980) an erscheint das »Mittellateinische Jahrbuch « im Verlag Anton Hiersemann. - Der interdisziplinäre Forschungsaspekt der Zeitschrift wird sichtbar in fächerübergreifenden Beiträgen, durch die sich das Jahrbuch auch als wichtiges Arbeitsinstrument u. a. für Germanisten, Anglisten, Romanisten, Historiker, Musikwissenschaftler und Philosophen empfiehlt. Der Rezensionsteil setzt sich kritisch mit der erschienenen Forschungsliteratur auseinander.

94,00 €*
Odilo Engels, Stefan Weinfurter (Hrsg.) Series episcoporum ecclesiae catholicae occidentalis. Ab initio usque ad annum MCXCVIII / Series VI: Lieferung 3 (Kirchenprovinz Schottland)
Reihe: Series episcoporum ecclesiae catholicae occidentalis. Ab initio usque ad annum MCXCVIII / Series VI: Britannia, scotia et hibernia, scandinavia / Ecclesia scoticana
ISBN: 978-3-7772-9116-1
Series VI (Britannia, Scotia et Hibernia, Scandinavia), Tomus I: Ecclesia Scoticana. Cooperante H. Kluger. Partem operi adiciente B. E. Crawford.Curavit ediditque D. E. R. Watt. (In English language.)

46,00 €*
Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts (VD 16) Gesamtwerk | Bände 1-25
Reihe: Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts (VD 16)
ISBN: 978-3-7772-8318-0
Im Gegensatz zu dem bibliographisch bereits gut erschlossenen 15. Jahrhundert ist das 16. Jahrhundert bislang eher ein Stiefkind zentraler bibliographischer Bemühungen gewesen. Galt den Frühdrucken des 15. Jahrhunderts schon vor Jahrzehnten die besondere Aufmerksamkeit der Bibliothekare und Bibliographen - weshalb es heute neben dem "Gesamtkatalog der Wiegendrucke" auch zahlreiche Inkunabelkataloge einzelner Bibliotheken und Länder gibt -, so blieb den typographischen Erzeugnissen des Jahrhunderts der Reformation ein vergleichbares Interesse versagt. Einzelne Gelehrte wie Karl Schottenloher und Josef Benzing betrachteten es als Aufgabe, die "terra incognita" des 16. Jahrhunderts bibliographisch zu erschließen, aber auch ihre Arbeit konnte zwangsläufig nur Vorstufe und Vorbereitung bleiben für ein jetzt zur Drucklegung gelangendes Unternehmen, das man als das größte und anspruchsvollste Projekt der Neukatalogisierung alter Bibliotheksbestände bezeichnen kann: das "Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts". Für dieses Projekt war im Jahr 1969 mit Hilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft in der Bayerischen Staatsbibliothek in München und in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel je eine Arbeitsstelle gegründet worden mit der Aufgabe, die bis dahin bibliographisch nur unzureichend erfaßten Drucke des 16. Jahrhunderts neu zu beschreiben. In Abgrenzung zu den bibliographischen Aktivitäten der Nachbarländer wurden nur die im zusammenhängenden deutschen Sprachgebiet (Deutschland, Elsaß, Österreich, deutschsprachige Teile der Schweiz) erschienenen Drucke bearbeitet, und zwar unabhängig von der Sprache des Textes. Mit dieser Beschränkung auf die Drucke des deutschen Sprachgebietes erhebt das Unternehmen zugleich den Anspruch, die Grundlagen für die fehlende deutsche Nationalbibliographie des 16. Jahrhunderts zu schaffen. Dieses Verzeichnis der Drucke des 16. Jahrhunderts umfaßt in der 1. Abteilung 22 Bände, in welchen jeweils bis zu rund 8000 Titelkärtchen wiedergegeben werden. Die Titelaufnahmen erfolgen weitgehend diplomatisch getreu mit Angabe der Zeilenbrechung und der genauen Beachtung der Orthographie der Vorlage. Die Ansetzung der Namen der Verfasser und der Körperschaften sowie der Sachtitel richtet sich nach den international anerkannten Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK). Diese Verzeichnis gliedert sich in drei Abteilungen: I. Verfasser, Körperschaften, Anonyma; II. Herausgeber, Kommentatoren, Übersetzer, literarische Beiträger; III. Druckorte, Drucker, Verleger. Der erste Band des Werkes enthält den Buchstaben A der Abteilung I und zu Beginn eine 72 Seiten umfassende Einleitung von Irmgard Bezzel, in der die Geschichte und Struktur dieses bibliographischen Unternehmens dargestellt und eine Einführung in die praktische Benutzung gegeben wird; eine knappe Zusammenfassung der letzteren in englischer und französischer Sprache ist beigegeben. Außerdem stehen am Beginn des ersten Bandes ein Sigelverzeichnis der im Gesamtwerk genannten Bibliotheken und ein Abkürzungsverzeichnis der zitierten Bibliographien; die Einführung in die Benutzung mit englischer und französischer Übersetzung enthält der die 1. Abteilung abschließende Band 22 in nur leicht veränderter Fassung ebenso wie kumulierende Verzeichnisse der ausgewerteten Sekundärliteratur und der verwendeten Bibliothekssigel.

2.520,00 €*
Marcell Restle (Hrsg.) Reallexikon zur byzantinischen Kunst (RbK) Numidien, Mauretanien u. Africa proconsularis
Reihe: Reallexikon zur byzantinischen Kunst (RbK)
Lieferung: 49
ISBN: 978-3-7772-0811-4

49,00 €*
Marcell Restle (Hrsg.) Reallexikon zur byzantinischen Kunst (RbK) "Numidien, Mauretanien u. Africa proconsularis" bis "Ohrid"
Reihe: Reallexikon zur byzantinischen Kunst (RbK)
Lieferung: 50
ISBN: 978-3-7772-0918-0

49,00 €*
Marcell Restle (Hrsg.) Reallexikon zur byzantinischen Kunst (RbK) "Ohrid (Schluss)" bis "opus sectile"
Reihe: Reallexikon zur byzantinischen Kunst (RbK)
Lieferung: 51
ISBN: 978-3-7772-1127-5

49,00 €*
Ludovico Ariosto
Achim Aurnhammer, Dieter Martin (Hrsg.) Die Historia vom Rasenden Roland Erster, zweiter und dritter Teil (Gesamtwerk)
ISBN: 978-3-7772-0216-7
Der Orlando Furioso des Ludovico Ariosto (1474-1533), das bedeutendste literarische Werk der italienischen Renaissance zwischen Dantes Divina Commedia und Torquato Tassos Gerusalemme Liberata, hat seit seinem Erscheinen im frühen 16. Jahrhundert die europäische Literatur und Kultur nachhaltig beeinflusst. Bildende Kunst und Musik, Oper und Theater des höfischen Zeitalters sind ohne Ariosts umfängliches Ritterepos und seine in zahlreiche episodische Liebesabenteuer verstrickten Helden nicht denkbar. Die Ariost-Rezeption in Deutschland, die im höfischen Milieu um 1600 einen fruchtbaren Boden fand und noch vor Martin Opitz eine Ausdifferenzierung der erotischen Dichtungssprache in Gang setzte, erreichte ihren ersten Höhepunkt in der Übersetzung der Historia vom Rasenden Roland durch Diederich von dem Werder (1584-1657). Als einflußreiches Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft hatte sich Werder bereits durch seine formgerechte Tasso-Übertragung (1626) einem Namen gemacht, als er während des Dreißigjährigen Krieges Ariosts Romanzo ins Deutsche übertrug. Das von 1632 bis 1636 in Fortsetzungen erschienene Werk hat nicht allein Ariosts Geschichten einem deutschen Publikum zugänglich gemacht, sondern, wie die ausführliche Einleitung vorliegender Neuausgabe zeigt, durch seine sprachschöpferische Übertragungskunst auch stilprägend auf die einheimische Barockdichtung eingewirkt. Eine Synopse ermöglicht den Vergleich zwischen italienischer Vorlage und deutscher Übersetzung, und stichwortartige Inhaltsangaben zu den dreißig Gesängen erleichtern das Verständnis der manieristischen Handlung. Werders Werk, das zu den Raritäten der deutschen Barockliteratur zählt, wird hier erstmals neu ediert und fortlaufend kommentiert, um eines der außergewöhnlichsten Übersetzungsprojekte des deutschen Barock wieder zugänglich zu machen und ästhetisch zu würdigen.

224,00 €*
Chronica et annales aevi Salici Reihe: Monumenta Germaniae Historica
Unterreihe: Scriptores in Folio
Band-Nr.-Unterreihe: 9
ISBN: 978-3-7772-6313-7
In dieser von dem Streit zwischen Kaiser und Papst durchtobten Zeit litt die Ostgrenze des Reiches Not. Böhmens Selbstgefühl erstarkte und äußerte sich auch auf literarischem Gebiet. An Prag anknüpfend entsteht hier eine Annalistik. Cosmas. Dekan in Prag, ein Pole mit westlicher Bildung, schrieb um 1050 die bedeutendste böhmische Chronik, die bis 1283 annalistische Fortsetzungen fand. Er ist nicht zuverlässig und dem Deutschtum abgeneigt, bietet für die ältere Zeit viel Sagenhaftes, ist aber trotzdem eine unschätzbare Quelle. Wenzel I. wird eine Biographie gewidmet. Die Chronicae Polonarum bis 1113 gipfeln ebenfalls in einer Biographie Boleslaus III. Den östlichen Kreis dieses Bandes beschließen die Annales Austriacae, eine Sammlung von Jahrbüchern aus achtzehn verschiedenen österreichischen Klöstern. Unter ihnen zeichnet sich die Annales Mellicenses (Melk) von 1-1564 aus. Hier ist der Ursprung der österreichischen Annalistik. Sie begann 1123 und wurde dann in Salzburg, Zwettl, Lambach, Göttweih, Admont u. a. fortgesetzt. Auch Kremsmünster tritt hervor. Für die Reichsgeschichte sind diese Annalen besonders im 13.Jahrhundert bedeutend. Ein Mönch von St. Bertin schrieb auf Grundlage einer Genealogie der Könige von Frankreich und Grafen von Flandern sein Flandria generosa, wozu später noch viele Zusätze gemacht wurden. Bedeutender, wegen ihrer versöhnlichen Stellung zum Kaiser sind im nördlichen Frankreich in dieser Zeit die Werke des Mönches Hugo von Fleury. Er schrieb 1109 eine Kirchengeschichte bis zu Karls Krönung. Wichtiger noch ist seine neuere Geschichte der Franken von Karl dem Kahlen bis Ludwig Vll., um so mehr, da über diese Epoche französischer Geschichte andere Quellen fehlen. Mönche von St. Denis haben das Werk bis 1137 fortgesetzt.

260,00 €*
Odilo Engels, Stefan Weinfurter (Hrsg.) Series episcoporum ecclesiae catholicae occidentalis. Ab initio usque ad annum MCXCVIII / Series V: Lieferung 1 (Kirchenprovinz Köln)
Reihe: Series episcoporum ecclesiae catholicae occidentalis. Ab initio usque ad annum MCXCVIII / Series V: Germania / Archiepiscopatus Coloniensis
ISBN: 978-3-7772-8213-8
Series V (Germania), Tomus I: Archiepiscopatus Coloniensis. Coadiuvantibus Helmuth Kluger, Edgar Pack curaverunt Stefan Weinfurter et Odilo Engels. (In lateinischer Sprache.)

56,00 €*
Odilo Engels, Stefan Weinfurter (Hrsg.) Series episcoporum ecclesiae catholicae occidentalis. Ab initio usque ad annum MCXCVIII / Series V: Lieferung 2 (Kirchenprovinz Hamburg / Bremen)
Reihe: Series episcoporum ecclesiae catholicae occidentalis. Ab initio usque ad annum MCXCVIII / Series V: Germania / Archiepiscopatus Hammaburgensis sive Bremensis
ISBN: 978-3-7772-8408-8
Series V (Germania), Tomus II: Archiepiscopatus Hamaburgensis-Bremensis. Coadiuvantibus Helmuth Kluger, Edgar Pack, Rolf Grosse curaverunt Stefan Weinfurter et Odilo Engels. (In lateinischer Sprache.)

46,00 €*
Odilo Engels, Stefan Weinfurter (Hrsg.) Series episcoporum ecclesiae catholicae occidentalis. Ab initio usque ad annum MCXCVIII / Series VI: Lieferung 4 (Kirchenprovinz Lund)
Reihe: Series episcoporum ecclesiae catholicae occidentalis. Ab initio usque ad annum MCXCVIII / Series VI: Britannia, scotia et hibernia, scandinavia / Archiepiscopatus Lundensis
ISBN: 978-3-7772-9207-6
Series VI (Britannia, Scotia et Hibernia, Scandinavia), Tomus II: Archiepiscopatus Lundensis. Comitibus Odilo Engels, Tore Nyberg, Stefan Weinfurter. Curavit Helmuth Kluger. (In lateinischer Sprache.)

48,00 €*
Oswald Holder-Egger u.a. (Hrsg.) Supplementa tomorum XVI–XXV Supplementa tomorum XVI-XXV
Reihe: Monumenta Germaniae Historica
Heft-Nr.: 1
Unterreihe: Scriptores in Folio
Band-Nr.-Unterreihe: 30
ISBN: 978-3-7772-6335-9
Nachdruck 1976 Dieser Band der Folioserie der Scriptores bietet noch einige größere Annalen und Chroniken zur Geschichte des 13. und teilweise des 14. Jahrhunderts. Für die Reichsgeschichte wichtig und unentbehrlich für die Landesgeschichte Thüringens ist die Chronica S. Petri Erfordensis moderna von 1072-1335. Sie ist eine Fortsetzung der staufischen Peterschronik und wird an lokaler Bedeutung nur noch von der Cronica Reinhardsbrunnensis (530-1338) übertroffen, die wegen des Verlustes der originalen Quellen teilweise unschätzbaren Wert hat. Um die Geschichte Braunschweigs hat sich das von Heinrich dem Löwen gegründete Kloster St. Blasien verdient gemacht. Hier entstand Ende des 13.Jahrhunderts eine Fürstenchronik, die in einem Bruchstück von 1090-1261 erhalten ist. Daneben bringen Annalen aus St. Ägidius und St. Blasien einige Nachrichten von den Jahren 715- 1173. Lokale Chroniken finden sich aus den Klöstern in Halberstadt, Paderborn und Wimpfen. In Braunschweig entstand eine Chronik der Slawen und Böhmen. Die Chronik Martins von Troppau hat für die Jahre 1270-1317 verschiedentlich in Italien und England Fortsetzungen gefunden.

260,00 €*
Marcell Restle (Hrsg.) Reallexikon zur byzantinischen Kunst (RbK) "opus sectile (Schluss)" bis "Palaestina u. Arabia"
Reihe: Reallexikon zur byzantinischen Kunst (RbK)
Lieferung: 52
ISBN: 978-3-7772-1315-6

49,00 €*
Wolfgang Fels
Wilhelm von Tyrus Die ersten Kreuzzüge und das Königreich Jerusalem. Eine Chronik. 1. und 2. Halbband
Reihe: Bibliothek der Mittellateinischen Literatur (BML)
Band-Nr.: 17+18
ISBN: 978-3-7772-2335-3
„Das gelehrte Latein des Autors ist in ein flüssig zu lesendes, gut verständliches und zeitgemäßes Deutsch übertragen worden….Wer sich für die Geschichte der orientalischen Christen interessiert, für christlich-muslimische Beziehungen, für Identitätsstiftung in neu entstandenen Siedlergesellschaften oder für die Spezifika hochmittelalterlicher Kriegsführung - sie alle werden durch die Lektüre dieses Textes reich belohnt.“ Quelle: Prof. Dr. Nikolas Jaspert, Heidelberg in Sehepunkte, Ausgabe 25 (2025), Nr. 12 Der in Palästina geborene Theologe und Jurist Wilhelm von Tyrus (1130-1186) hat eine umfangreiche Kreuzzugschronik verfasst. In ihr schildert er das Leben von Königen, beschreibt Paläste in Konstantinopel und Kairo, den Festungsbau und Belagerungstaktiken. Auch die Schwierigkeiten während einer solchen „Reise nach Jerusalem“ – etwa die Nahrungsbeschaffung für so viele Menschen und die Rekrutierung nach verlustreichen Schlachten – kommen nicht zu kurz. Als Kanzler am Jerusalemer Königshof war es Wilhelm außerdem möglich, Sendschreiben und Gesetzestexte wörtlich wiederzugeben und damit die Authentizität seines Werkes zu unterstreichen. Die vorgelegte Neuübersetzung erleichtert durch kurze Kapitelüberschriften, Sacherklärungen und ein ausführliches Register den Zugang zu diesem eindrucksvollen Zeugnis der Kreuzfahrergeschichte.Wolfgang Fels ist Philologe und Historiker. Bisher sind von ihm kommentierte deutsche Übersetzungen verschiedener lateinischer Autoren wie Marcus Manilius, Maximianus, Venantius Fortunatus, Dhuoda oder Prudentius erschienen. Subskriptionspreis für Bezieher der Reihe und für Vorbestellungen € 360,-, danach € 396,- „Die Chronik des Wilhelm von Tyrus stellt bemerkens- wie bedenkenswerte Informationen zu einer Epoche zur Verfügung, die heute als die der Kreuzzüge apostrophiert wird. Gerade in Zeiten erhöhter politischer Instrumentalisierung dieser Zeit und der damit einhergehenden Umstände hält sie belastbares historisches Material bereit. Darauf können wir, dank der gelungenen und zuverlässigen Übersetzung von Wolfgang Fels, nun deutlich schneller zugreifen.“Prof. Dr. Thomas Wozniak auf H-Soz-Kult, 02.07.2025 https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-143392

396,00 €*
Diodoros
Griechische Weltgeschichte. GESAMTAUSGABE Buch I - XL
Reihe: Bibliothek der griechischen Literatur (BGL)
Unterreihe: Griechische Weltgeschichte
ISBN: 978-3-7772-1002-5
ERSTMALS VOLLSTÄNDIG ÜBERSETZT!Diodoros: Griechische Weltgeschichte in 10 Bänden (Leinen/Paperback)Diodor von Agyrions (1. Jahrhundert v. Chr.) «Bibliothek» ist die einzige in großen Teilen erhaltene vorchristliche Weltgeschichte. Sie reicht von der Entstehung der Welt bis in die Gegenwart des Verfassers, also in die Zeit der Eroberungen Caesars. Sein Ziel war es, «möglichst alle überlieferten historischen Ereignisse der ganzen Welt» in einem Werk zusammenzufassen. Dieses monumentale Geschichtswerk ist eines der umfangreichsten und kompaktesten, das aus der Antike bekannt ist. Der Autor selbst wählte den programmatisch passenden Titel, da er mit seinem Opus eine ganze historische Bibliothek ersetzen wollte. Diesen nicht unbescheidenen Vorsatz setzte er didaktisch geschickt um. So zeichnete Diodor für seine Leser die großen Entwicklungslinien der Weltgeschichte nach und machte sie mit den berühmten Personen vergangener Tage bekannt. Wegen ihrer offensichtlichen Vorzüge wurde seine «Bibliothek» gerade seit dem 2. Jahrhundert n. Chr. gerne gelesen. Die Christen schätzten an ihr zudem den leicht moralisierenden Grundtenor.Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die erhaltenen Partien der «Weltgeschichte» von hohem Quellenwert sind. So liefern etwa die Bücher 1 bis 5 und 11 bis 20 wie auch die zahlreichen Fragmente aus der dritten und vierten Dekade wertvolle Informationen. Zudem wirken seine sozialgeschichtlichen Passagen für den heutigen Leser überraschend modern. Und schließlich ist Diodors Weltgeschichte über weite Strecken die einzige noch existierende Quelle, die eine zusammenhängende Darstellung der historischen Ereignisse in der mediterranen Welt bietet.Die vollständig vorliegende deutsche Übersetzung des Gesamtwerkes – die erste seit über 150 Jahren – trägt dieser neuen Sicht der Forschung auf Diodor und sein Werk Rechnung. Die jeweils ausführlichen Band-Einleitungen ermöglichen ebenso wie die philologischen und historiographischen Kommentare einen Blick auf das Selbstverständnis einer großen Epoche.

490,00 €*
Walter Berschin
Biographie und Epochenstil im lateinischen Mittelalter Gesamtwerk | 5 Bände in 6 Teilbänden
Reihe: Biographie und Epochenstil im lateinischen Mittelalter
ISBN: 978-3-7772-2006-2
Der Ariadnefaden durch das hagiographische Labyrinth Walter Berschins monumentales und zugleich packend geschriebenes Panorama der gesamten biographischen Literatur in lateinischer Sprache von der christlichen Frühzeit bis ins hohe Mittelalter, von den Akten und Leidensgeschichten antiker Märtyrerinnen und Märtyrer bis zu Kaiserviten und Lebensgeschichten von Kirchenpolitikern des 12. Jahrhunderts, über alle Gattungen zwischen Legende und Autobiographie hinweg, erscheint nun in durchgesehener 2. Auflage. Seit der Erstauflage gilt das Werk als Meilenstein der mittellateinischen Philologie.»Ein unentbehrliches Werkzeug; es verführt schon beim ersten Lesen, und man wird es immer wieder lesen.« (Bernhard Kytzler)»philology and literary history at their finest« (Jan Ziolkowski)»Überhaupt macht das ausgeprägte Gespür des Autors für die sprachliche und stilistischeEigenart von Texten [. . .] den besonderen Reiz dieses Werkes aus, das den Geist der Zeiten auf streng philologischer Grundlage erschließt.« (Rudolf Schieffer)»impressive and elegantly displayed edifice« (Peter Dronke) Sonderpreis bei Gesamtabnahme aller Bände: € 196,– statt € 288,– InhaltsverzeichnisVorwortAbkürzungen, Siglen, ZeichenXV QUIS, QUID, UBI, QUIBUS AUXILIIS, CUR, QUOMODO, QUANDOKleine Topik und Hermeneutik der mittellateinischen Biographie1. QUIS? Wer schreibt lateinische Biographie?2. QUID? Was beinhaltet lateinische Biographie?3. UBI? Wo wird lateinische Biographie geschrieben, wo gelesen?4. QUIBUS AUXILIIS? Mit welchen Hilfsmitteln wird lateinische Biographie geschrieben?5. CUR? Warum wird lateinische Biographie geschrieben?6. QUOMODO? Wie wird lateinische Biographie geschrieben?7. QUANDO? Wann wird lateinische Biographie gelesen, wann geschrieben?Verzeichnis der zitierten HandschriftenNamenregister* * *ANHANG: REGISTER ZUM GESAMTWERKLateinische Wörter, Wortformen und JunkturenStellenregister (lateinische und griechische Autoren bis ca. 600n.Chr.)SachregisterGeographische NamenRegister zur Bibliotheca Hagiographica Latina der BollandistenInitia carminum

196,00 €*