Hubertus Menke



Bibliotheca Reinardiana



Teil I: Die europäischen Reineke-Fuchs-Drucke bis zum Jahre 1800

Bibliotheca Reinardiana
  • 978-3-7762-0313-4
  • 9783776203134
  • Hubertus Menke
  • Teil I: Die europäischen Reineke-Fuchs-Drucke bis zum Jahre 1800
  • XXII, 474
  • 1992
  • Leinen
  • 24,5 x 16,5 cm
  • Mit 277 Abbildungen und 5 Karten.
  • 88,00
  • Dr. Ernst Hauswedell Verlag


  • Dem Erzählkreis vom listigen Schelm und Außenseiter Reineke Fuchs war durch die Zeiten hin ein beispielloser Erfolg beschieden. Als Neuschöpfung des hohen Mittelalters ursprünglich im germanisch-romanischen Grenzland entstanden, findet die Fabel von der Urfehde zwischen dem weltklugen Fuchs und seinem plumpen, aber starken Widersacher Isengrim ihre final abgeschlossene epische Handlungsform (curia regis) bereits in der Darstellung des Genter clercs Willem um die Mitte des 13. Jahrhunderts.Bearbeitungen in lateinischer, französischer, niederländischer, englischer, hoch-, niederdeutscher und nordischer Sprache dokumentieren in der Folgezeit eine fortwährende Aktualisierung des "uralten Weltkindes" (Goethe), das im Laufe seiner Geschichte unterschiedliche Vermittlungsformen, typische Verbreitungslandschaften und Rezeptionsstufen erfährt.Prof. Dr. Hubertus Menke, Kiel, legt mit diesem Verzeichnis sämtlicher Drucke und Ausgaben (Teil I), unter denen sich zahlreiche Neufunde und Unikate befinden, erstmals ein umfassendes und praktikables Arbeitsinstrument vor, das höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und sowohl Literarhistorikern als auch Philologen, Bibliothekaren, Antiquaren, Kunstgeschichtlern oder Liebhabern nützliche Dienste leistet. Der später erscheinende 2. Teil erfasst die Überlieferung des 19. Und 20. Jahrhunderts in über 40 Sprachen.Die Bestandsaufnahme der einzelnen Drucke enthält eine diplomatisch getreue Wiedergabe des Titelblatts und der Schlussschrift (Kolophon), Angaben zu Format und Kollation, eine Beschreibung des Buchinneren sowie den Nachweis des Buchschmucks und Beiwerks. Es folgen das Verzeichnis der überlieferten Drucke, bibliographische Nachweise und ausgewählte Literaturangaben einschließlich der Editionen.Über den unmittelbaren Zweck der genauen bibliographischen Orientierung hinaus wird dabei auch die Entwicklung des Erzählkreises in Wort- und Bilddokumenten festgehalten. Hinführende Kapitel geben eine Überblick über die der Buchüberlieferung vorausgehende handschriftliche Tradition des Mittelalters. - Das Erhebungsmaterial basiert auf einer ausgedehnten Umfrage in den zentralen öffentlichen Bibliotheken und privaten Sammlungen in Europa und aus Übersee. Reichere Bestände wurden an Ort und Stelle durch Autopsie aufgenommen, weitere Drucke über eine Verfilmung beschrieben.Aus dem Inhaltsverzeichnis: EinleitungDie vor- und außerliterarische (bildliche) ÜberlieferungMittel- und Neulateinische ÜberlieferungFranzösisch-romanisch ÜberlieferungNiederländische ÜberlieferungEnglische ÜberlieferungNiederdeutsche ÜberlieferungHochdeutsche ÜberlieferungSkandinavische ÜbelieferungLiteraturverzeichnisVerzeichnis der StandorteVerzeichnis der privaten SammlungenRegister Der ursprünglich vorgesehene Teil II sollte die Überlieferung des 19. und 20. Jahrunderts erfassen, wird aber nicht erscheinen.
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