Martin Opitz
Volker Meid (Hrsg.)



Acht Bücher Deutscher Poematum



Nach der Ausgabe von 1625 herausgegeben und kommentiert von Volker Meid

Acht Bücher deutscher Poematum
  • 978-3-7772-2107-6
  • 9783777221076
  • Martin Opitz
  • Volker Meid
  • Nach der Ausgabe von 1625 herausgegeben und kommentiert von Volker Meid
  • Stuttgarter Studienausgaben
  • 4
  • ca. 300
  • 2021
  • Fadengeheftete Broschur
  • 230 x 140 mm
  • ca. 49,00
  • Anton Hiersemann Verlag


  • Ach Liebster, lass uns eilen!

    Martin Opitz ließ seinem grundlegenden theoretischen Entwurf einer neuen deutschsprachigen Kunstdichtung, dem epochemachenden Buch von der Deutschen Poeterey, sehr bald und in immer noch sehr jungen Jahren eine Gedichtsammlung zur Exemplifizierung folgen. Die Teutschen Poemata (Fassung A, 1624) wurden allerdings ohne seine Beteiligung gesetzt und gedruckt, er war unterdessen weit in Europa herumgereist und hatte seine formalen und sprachlichen Ansprüche weiterentwickelt. Die verbesserte Version, betitelt Acht Bücher Deutscher Poematum (B), wurde 1625 zu dem Musterbuch, wie der Autor es sich vorstellte. Hier präsentierte er das Formen-, Motiv- und Bildrepertoire der europäischen Renaissance in eingängigen deutschen Formulierungen, Beispiele, die wiederum der Nachahmung dienen konnten und auch dienten. Sie bildeten die Grundlage für die weitere Entwicklung der deutschsprachigen Poesie im internationalen Kontext – mit dem schon von Opitz früh anvisierten Ziel, die ›deutsche Verspätung‹ gegenüber den führenden Literaturen zunächst aufzuholen, um dann in Wettbewerb mit ihnen treten zu können. Sein großer, prägender Einfluss auf die deutsche Dichtung in den folgenden Jahren bestätigte seinen früh vertretenen, zuweilen als anmaßend empfundenen Pionieranspruch.

    Das Opitz’sche Musterbuch nach der autorisierten Fassung B wird hier erstmals integral belassen kritisch ediert. Selbst die historisch-kritische Opitz-Ausgabe bot die exemplarische Gedichtanthologie des Autors nur weit verstreut über mehrere Bände und zumeist nur nach A, also nicht in der angemessenen Textgestalt. Insofern muss künftig jede Beschäftigung mit Opitz’ Dichtungsprogramm von dieser Edition ausgehen.

    Der Herausgeber Volker Meid war Professor für deutsche Literatur an der University of Massachusetts in Amherst von 1970 bis 1982, er lehrte außerdem in Freiburg und Bielefeld. Als wissenschaftlicher Autor publiziert er zu einem breiten Themenspektrum der Literaturwissenschaft allgemein und insbesondere zur Barockliteratur.

    Erscheint voraussichtlich im April 2021

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