Albrecht von Haller: Usong
Eine morgenländische Geschichte, in vier Büchern. Herausgegeben und kommentiert von Christopher Meid164,00 €*
Sofort verfügbar
EAN: 9783777223384
Herausgegeben von: Christopher Meid
Untertitel: Eine morgenländische Geschichte, in vier Büchern. Herausgegeben und kommentiert von Christopher Meid
Reihe: Bibliothek des literarischen Vereins in Stuttgart (BLVS)
Band-Nr.: 360
Seiten: LII, 179
Erscheinungsjahr: 2024
Erscheinungsdatum: 04.06.2024
Einband: Hardcover
Ladenpreis EUR(D): 164,00
Schlagworte: Albrecht von Haller, Edition, Absolutismus, Aufklärung, Romantheorie, Orientalismus
Produktsicherheit
Anton Hiersemann KG, Verlag
Haldenstr. 30
70376 Stuttgart
produktsicherheit@hiersemann.de
www.hiersemann.de/produktsicherheit
Titelinformation "Albrecht von Haller: Usong"
„Bisweilen muss man Autoren vor sich selbst retten. Im Falle Albrecht von Hallers ist dies Christopher Meid, dem Herausgeber gelungen….Man (kann) der neuen Edition nur möglichst viele Leserinnen und Leser wünschen, denn sie zeigt auf eine umstandslose Art, worauf es bei einer guten Edition ankommt: Texte zu sichten und zu sichern, eine begründete Auswahl zu liefern und diejenigen Kontexte zu erschließen, die für ein Verständnis von Belang sind. Gerade diese Einordnung ist es, die hier vollumfänglich gelingt und einen Text aus dem Schatten seiner selbst treten lässt."
Quelle: Prof. Dr. Michael Multhammer, Siegen in Lessing Yearbook /Jahrbuch LII 2025
Albrecht von Hallers Usong (1771) ist einer der bekanntesten politischen Romane der deutschsprachigen Aufklärungsliteratur. Von Zeitgenossen teils kritisiert, wurde er dennoch vielfach diskutiert, neu aufgelegt und übersetzt. In ihm zeichnet der ›letzte Universalgelehrte‹ das Bild eines orientalischen Musterherrschers, der seinen Staat nach Prinzipien aufgeklärt‑humaner Führung einrichtet.
Die Edition folgt dem Text der Erstausgabe; von Haller verantwortete spätere Auflagen sind als Varianten präsent. Einführend werden Entstehungskontext, Quellen und Rezeption umrissen, der Anhang versammelt zeitgenössische Rezeptionszeugnisse, die Einblicke in übergreifende romantheoretische Debatten der späten Aufklärung erlauben.
Christopher Meid (* 1982) ist Privatdozent am Deutschen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Rezensionssplitter
„Zu einer Quelle für die Aufklärungsforschung wird Hallers Roman in der jetzt vorliegenden sorgfältigen Edition von Christopher Meid sicherlich zum einen durch Hallers Selbstverständnis, mit dieser Schrift zur Belehrung der Fürsten und damit zur Verbesserung der politischen Verhältnisse beitragen zu können, und zum anderen durch die zeittypischen Wertungen der politischen Verhältnisse Europas wie der Welt.“
Quelle: Andreas Pecar auf H-Soz-Kult, 2025
http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-145762