Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des XVI. Jahrhunderts. VD 16



Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des XVI. Jahrhunderts. VD 16
  • 978-3-7772-8318-0
  • 9783777283180
  • Irmgard Bezzel
  • Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des XVI. Jahrhunderts. VD 16
  • 1986
  • Leinen
  • 2520,00
  • 2590,70
  • Anton Hiersemann Verlag


  • Im Gegensatz zu dem bibliographisch bereits gut erschlossenen 15. Jahrhundert ist das 16. Jahrhundert bislang eher ein Stiefkind zentraler bibliographischer Bemühungen gewesen. Galt den Frühdrucken des 15. Jahrhunderts schon vor Jahrzehnten die besondere Aufmerksamkeit der Bibliothekare und Bibliographen - weshalb es heute neben dem "Gesamtkatalog der Wiegendrucke" auch zahlreiche Inkunabelkataloge einzelner Bibliotheken und Länder gibt -, so blieb den typographischen Erzeugnissen des Jahrhunderts der Reformation ein vergleichbares Interesse versagt. Einzelne Gelehrte wie Karl Schottenloher und Josef Benzing betrachteten es als Aufgabe, die "terra incognita" des 16. Jahrhunderts bibliographisch zu erschließen, aber auch ihre Arbeit konnte zwangsläufig nur Vorstufe und Vorbereitung bleiben für ein jetzt zur Drucklegung gelangendes Unternehmen, das man als das größte und anspruchsvollste Projekt der Neukatalogisierung alter Bibliotheksbestände bezeichnen kann: das "Verzeichnis der im deutschen Sprachbereich erschienenen Drucke des 16. Jahrhunderts". Für dieses Projekt war im Jahr 1969 mit Hilfe der Deutschen Forschungsgemeinschaft in der Bayerischen Staatsbibliothek in München und in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel je eine Arbeitsstelle gegründet worden mit der Aufgabe, die bis dahin bibliographisch nur unzureichend erfaßten Drucke des 16. Jahrhunderts neu zu beschreiben. In Abgrenzung zu den bibliographischen Aktivitäten der Nachbarländer wurden nur die im zusammenhängenden deutschen Sprachgebiet (Deutschland, Elsaß, Österreich, deutschsprachige Teile der Schweiz) erschienenen Drucke bearbeitet, und zwar unabhängig von der Sprache des Textes. Mit dieser Beschränkung auf die Drucke des deutschen Sprachgebietes erhebt das Unternehmen zugleich den Anspruch, die Grundlagen für die fehlende deutsche Nationalbibliographie des 16. Jahrhunderts zu schaffen.Dieses Verzeichnis der Drucke des 16. Jahrhunderts umfaßt in der 1. Abteilung 22 Bände, in welchen jeweils bis zu rund 8000 Titelkärtchen wiedergegeben werden. Die Titelaufnahmen erfolgen weitgehend diplomatisch getreu mit Angabe der Zeilenbrechung und der genauen Beachtung der Orthographie der Vorlage. Die Ansetzung der Namen der Verfasser und der Körperschaften sowie der Sachtitel richtet sich nach den international anerkannten Regeln für die alphabetische Katalogisierung (RAK).Diese Verzeichnis gliedert sich in drei Abteilungen:I. Verfasser, Körperschaften, Anonyma; II. Herausgeber, Kommentatoren, Übersetzer, literarische Beiträger; III. Druckorte, Drucker, Verleger. Der erste Band des Werkes enthält den Buchstaben A der Abteilung I und zu Beginn eine 72 Seiten umfassende Einleitung von Irmgard Bezzel, in der die Geschichte und Struktur dieses bibliographischen Unternehmens dargestellt und eine Einführung in die praktische Benutzung gegeben wird; eine knappe Zusammenfassung der letzteren in englischer und französischer Sprache ist beigegeben. Außerdem stehen am Beginn des ersten Bandes ein Sigelverzeichnis der im Gesamtwerk genannten Bibliotheken und ein Abkürzungsverzeichnis der zitierten Bibliographien; die Einführung in die Benutzung mit englischer und französischer Übersetzung enthält der die 1. Abteilung abschließende Band 22 in nur leicht veränderter Fassung ebenso wie kumulierende Verzeichnisse der ausgewerteten Sekundärliteratur und der verwendeten Bibliothekssigel.

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