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Patriarch Nikephoros I.

Kurze Geschichte ab der Kaiserherrschaft des Maurikios

Übersetzt, kommentiert und mit einer Einleitung versehen von Johannes Koder und Christian Gastgeber

Titelinformation "Kurze Geschichte ab der Kaiserherrschaft des Maurikios"

In seiner „Kurzen Geschichte“ schildert Nikephoros, später Patriarch von Konstantinopel (†828), die Ereignisse von 602 bis 769 und entwirft ein pointiertes Bild der byzantinischen Kaiserherrschaft bis zu Konstantinos V. Nikephoros zeigt die Wurzeln des Bilderverbots auf, gegen das er im Bilderstreit als Patriarch selbst kämpfte. Er kombiniert dabei klassizistischen Stil mit dem Stoff zeitgenössischer Chroniken: konkrete politische und naturgeschichtliche Ereignisse werden zu Deutungsbildern von Herrschaft verdichtet. Der Band bietet eine neue Übersetzung mit ausführlicher Einleitung. Diese behandelt etwa Biographie und Werkaufbau, Datierung und Sprache, diskutiert Quellen und Überlieferung und erläutert zentrale Themen. Anmerkungen und Register erschließen den Text als historische Quelle und literarisches Kunstwerk. 

Johannes Koder (geb. 1942) ist em. o. Professor für Byzantinistik der Universität Wien. Er veröffentlichte zu Raum und Kultur der Byzantiner und ist Herausgeber der Reihe „Tabula Imperii Byzantini“. Im Verlag Hiersemann erschien 2005/6 seine Übersetzung der Hymnen des Romanos Melodos. 

Christian Gastgeber (geb. 1970) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Seine Forschungsschwerpunkt sind Diplomatik, Paläographie, Textedition; er ist Mitherausgeber des „Journal of Byzantine Studies (JOeB)“.



Subskriptionspreis für Bezieher der Reihe und für Vorbestellungen € 149,–, danach € 174,–
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Eingeleitet, aus dem Altgriechischen ins Deutsche übersetzt und kommentiert von Nicolas Wiater Die Römische Frühgeschichte des Dionysius aus dem kleinasiatischen Halikarnassos ist eines der wichtigsten Dokumente griechischer Kultur im Augusteischen Rom. Dionysius war nach dem Ende der Bürgerkriege ca. 30 v. Chr. Nach Rom gekommen. Dort unterrichtete er gebildete Griechen und Römer in Stil und Ästhetik der "klassischen" griechischen Literatur, vornehmlich jener Werke also, die im fünften und vierten Jahrhundert v. Chr. In Athen entstanden waren. Gleichzeitig arbeitete Dionysius an einem historischen Großprojekt: Auf der Grundlage lateinischer wie griechischer historischer und antiquarischer Darstellungen schuf er in ursprünglich 20 Büchern eine detaillierte Beschreibung der Geschichte des römischen Volkes von seinen Ursprüngen über die Stadtgründung, die Königszeit und die Frühzeit der res publica bis zum Ausbruch des Ersten Punischen Krieges (264 v. Chr.). Neben einer echten Faszination für die Römer motivieren die aus griechischer Sicht besonders drängenden Fragen nach dem Wesen der Römer, den Gründen für ihre gewaltige Machtstellung und ihrem Verhältnis zu den Griechen das Werk. Zusammen mit der umfassenden Darstellung der römischen Geschichte des Livius stellt die Römische Frühgeschichte die wichtigste antike Auseinandersetzung mit der römischen Frühzeit dar. Wegen seines unterschätzten, ja sogar angezweifelten Wertes als historische Quelle und seines angeblichen «rhetorischen» Charakters fand die Geschichtsdarstellung des Dionysius im 20. Jahrhundert nur wenig Beachtung. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten hat man dessen zentrale Bedeutung für unser Verständnis der griechischen Intellektuellenkultur und kulturellen Identität sowie des griechisch-römischen Kulturaustauschs im späten Hellenismus und der frühen römischen Kaiserzeit zu schätzen gelernt. Diesem Rezeptionswandel Rechnung tragend, wird nun seit über 150 Jahren erstmals wieder eine deutsche Gesamtübersetzung der Römischen Frühgeschichte vorgelegt. Deren erster Band enthält neben der annotierten Übersetzung der ersten drei "Bücher" eine umfassende Einleitung, die das Oeuvre des Dionysius auf der Grundlage der neuesten Forschung in seinem kulturellen und historischen Kontext erschließt, ausführlich den Quellenwert der Frühgeschichte diskutiert und Stil und Überlieferungsgeschichte des Werkes charakterisiert. Die weitere Beschäftigung mit dem Text wird durch einen Index für Personen, Namen und Sachen erleichtert. In den kommenden Jahren werden weitere Teilbände die gleichfalls vollständig erhaltenen Bücher vier bis zehn sowie die Fragmente der Bücher elf bis zwanzig präsentieren.

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Die international gelobte, flüssige und bisweilen packend zu lesende Übersetzung der Römischen Frühgeschichte des Dionysius von Halikarnassos wird mit dem 2. Band fortgesetzt, der die Bücher 4 bis 6 umfasst. Diese Bücher führen uns direkt in die Zeit des Niedergangs der Königsherrschaft unter dem Tyrannen Tarquinius Superbus und in den Beginn der römischen res publica, der ins Werk gesetzt wurde durch die Verschwörung führender Mitglieder der Oberschicht unter Lucius Iunius Brutus nach der Vergewaltigung Lucretias durch Sextus Tarquinius. Das 6. Buch schließt ab mit der ersten Phase des römischen Kampfes mit den Latinern um die Vorherrschaft in Italien (dem foedus Cassianum) sowie des politisch-rhetorisch aufgeladenen Ständekampfes und der Ernennung der ersten Volkstribunen. Eine dichte Kommentierung philologischer, erzähltechnischer und historischer Aspekte des Werkes sowie ein Personen-, Namen- und Sachregister erschließen den Text der Bücher in ihrem historischen Kontext und Quellenwert für die Forschung.Pressestimmen:»auf absehbare Zeit das Referenzwerk« HZ»Höchstes Lob verdient die Übersetzung.«Göttinger Forum für Altertumswissenschaft»acces séduisant a une oeuvre importante . . . une synthese des plus utiles.« L’Antiquité Classique»Wiater captures [Dionysius’] peculiar style brilliantly . . . An outstanding translation of Dionysius’ Antiquities that will undoubtedly serve as the standard translation among scholars writing in German.« Bryn Mawr Classical ReviewNicolas Wiater ist Altphilologe und Senior Lecturer an der School of Classics der University of St Andrews in Schottland.Interessengebiete: Alte Geschichte, Altphilologie 

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